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Ideenspeicher

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Willkommen in meinem Ideenspeicher.

Wenn du hier gelandet bist, hast du den Link vermutlich direkt von mir bekommen. Oder von jemandem, der dachte, dass hier etwas für dich dabei sein könnte.

Ich gehe Fragen nach, entwickle erste Konzepte und überlege mir, was davon für den Berufsalltag interessant und hilfreich sein könnte. Einige dieser Gedanken sind schon mehr als eine erste Notiz, aber noch keine fertige Antwort auf die ursprüngliche Frage. ​Manchmal sind es mehrere, manchmal ist es auch nur eine Idee, die mich gerade beschäftigt. Genau die findest du hier. ​

Was mache ich mit unmotivierten Lernenden? 

Lernende werden teilweise als wenig motiviert wahrgenommen. Gewisse Aufgaben werden aufgeschoben, andere wenn möglich vermieden. Die naheliegende Reaktion darauf: Wir müssen die Lernenden stärker motivieren und Anreize schaffen, damit sich dieses Verhalten verändert.​

Was mich daran beschäftigt
Ich frage mich, ob wir nicht immer von der gleichen Seite auf das Thema schauen. Wir beobachten ein Verhalten, das wir als fehlende Motivation deuten, und überlegen, wie wir dieses Verhalten verändern können.

​Unsere Lernenden haben viele Jahre Schule erlebt. Stundenpläne, Aufgaben und Lernziele waren weitgehend vorgegeben, Leistungen wurden beurteilt und bei Prüfungen gab es richtige und falsche Antworten. So haben sie Lernen bisher kennengelernt.

Vielleicht müssen wir sie also gar nicht motivieren. Vielleicht geht es vielmehr darum, dass sie ihre eigene Motivation verstehen, selbst erkennen, was sie beeinflussen können – und Verantwortung dafür übernehmen.​

Wo die Idee gerade steht
Die Grundidee steht: Die Lernenden sollen ihre eigene Motivation zum Untersuchungsgegenstand machen. Anhand eigener Erfahrungen sollen sie verschiedene Erklärungen prüfen und herausfinden, wo sie selbst Einfluss nehmen können.

Der Workshop nimmt langsam Form an. Die wissenschaftliche Grundlage und mehrere Sequenzen stehen. Dabei orientiere ich mich unter anderem an der Selbstbestimmungstheorie von Ryan & Deci. Für einzelne Blickrichtungen kommen das Flow-Modell von Csikszentmihalyi, Banduras Selbstwirksamkeit oder der Circle of Influence ins Spiel – übersetzt in Zugänge und Werkzeuge für den Ausbildungsalltag der Lernenden.
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Bei anderen Teilen suche ich noch nach dem richtigen Zugang – und auch die Reihenfolge ist noch nicht entschieden.

Und die Ideen entwickeln sich weiter. ​

Ich beobachte, was mir im Alltag begegnet, spreche mit Menschen darüber und achte darauf, was bei mir wirkt. Manchmal kommt dadurch eine neue Frage dazu, manchmal eine andere Sichtweise. Was noch fehlt, ist der eine oder andere Input aus dem echten Leben – vielleicht deiner.

Mich interessiert, was die Frage bei dir auslöst und wo sie im Berufsalltag auftaucht. Manchmal bestätigt ein Gespräch einen Gedanken, manchmal stellt es ihn ziemlich auf den Kopf. Vielleicht denken wir die Idee ein Stück weiter.

Wenn eine der Ideen bei dir Resonanz auslöst, wäre das doch ein schöner Grund, uns wieder mal zu treffen. Und falls wir uns noch nicht persönlich kennen: Schreib mir auf LinkedIn.
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